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01

Apr

2016

Peiffer / Wahlig: Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland

© Buchcover "Verlag die Werkstatt"
© Buchcover "Verlag die Werkstatt"

Josef „Sim“ Leiserowitsch, Dresdner SV Bar Kochba oder Schild Dresden. Fußballer und Fußballvereine, deren Namen heute nur noch die wenigsten kennen. Dabei war der in der sächsischen Landeshauptstadt geborene Leiserowitsch einer der ersten Stars des Berliner Fußballs. In Dresden spielte er für Dresdensia und engagierte sich später auch als Funktionär bei den Schwarz-Gelben. Bar Kochba gehörte mit seinem Fußballplatz zwischen DSC- und Postgelände zum Erscheinungsbild des Ostrageheges. Tausende ZuschauerInnen strömten zum Eröffnungsturnier. Lory Polster trainierte erst den BK Dresden, bevor er über den Dresdner SC und Tennis Borussia Berlin den Weg zum 1. FC Nürnberg fand.

 

Lorenz Peiffer und Henry Wahlig haben es sich zum Auftrag gemacht, das Erbe des jüdischen Fußballs aus der Vergessenheit zurück zu holen. Im Rahmen ihres an der Leibniz Universität Hannover angesiedelten Projekts zum „Jüdischen Sport“ haben sie dazu bereits zahlreiche Publikationen getätigt. Die aktuellste Veröffentlichung stellt ein Mammut-Projekt dar, wie man es, vom Umfang ausgehend, bisher nur für den bürgerlichen Fußball kennt. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, eine Übersicht über alle vor dem Zweiten Weltkrieg existenten jüdischen Fußballvereine zu geben. Was man mit den im vorliegenden Werk vorgestellten, letztlich knapp 200 Vereinen, die durch die nationalsozialistische Rassenpolitik ein jähes Ende fanden, nur als Erfolg betrachten kann. Diese Publikation stellt ein umfangreiches Handbuch dar, dessen Ausmaße selbst die Autoren überraschten.i

 

 Vor allem die schlechte Quellenlage dämpfte die Erwartungshaltung. Es wundert daher nicht, dass der Detailreichtum bei der Darstellung der Vereine stark variiert. Von manchen Vereinen ist fast nur der Vereinsname bekannt, die Geschichte anderer Clubs hingegen füllt Seiten. Die Aufbereitung der Vereine ist an den Grenzen der heutigen Bundesländer orientiert. Abschließend findet sich ein Kapitel über die Clubs der ehemaligen Ostgebiete. Für Sachsen lässt sich die Existenz von 9 Vereinen nachweisen. Einer in Zwickau, zwei für Chemnitz sowie Dresden und vier für Leipzig. Innerhalb der Bundesländer findet sich eine Unterteilung nach Städten, wobei wiederum ein kurzer Abriss voran gestellt ist, der die Geschichte der jüdischen Gemeinde in den jeweiligen Ballungszentren erläutert. Ein Sonderfall bildet Bayern, der sich aus der besonderen politischen und rechtlichen Situation erklärt und in einer kurzen Einführung dargelegt wird.

 

Bei diesem Buch handelt sich nicht um die erste Veröffentlichung derartigen Charakters, die ihm Rahmen dieses Projekts herausgegeben wurde. In Zusammenarbeit mit dem Magazin „11Freunde“ entstand bereits ein Heft, jedoch in wesentlich geringerem Umfang, in dem jüdischen Fußballer und ihr Wirken anhand kurzer Biographien vorgestellt wurden. Dieses Heft ist zunächst als Beilage erschienen und steht heute für jedermann im Internet zum Download bereit. ii

 

Vorangestellt ist der Aufstellung der Vereine ein knapper Abriss über die Geschichte des jüdischen Fußballs in Deutschland vor 1945. Diese beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Jagd nach dem runden Leder über englischsprachige Studenten und Kaufmänner den Weg nach Deutschland fand. In dieser Entstehungsphase, als diese „wilde“ Sportart langsam gezähmt wurde und einheitliche Regeln festgeschrieben wurden, spielten Judeniii eine außerordentliche Rolle. Im Werkstatt-Verlag sind mittlerweile verschiedenste Monographien erschienen, die das in Vergessenheit geratene Erbe dieser Pioniere des Fußballs würdigen.iv Auch Graswurzelbewegungen haben dazu beigetragen, Vereine und Persönlichkeiten auf lokaler Ebene zurück ins Gedächtnis zu holen. Zu nennen ist hier beispielsweise die Schickeria des FC Bayern München, die sich um das Vermächtnis des ehemaligen Präsidenten Kurt Landauer verdient gemacht hat und alljährlich den Kurt-Landauer-Pokal organisiert. 2013 wurde Landauer posthum zum Ehrenpräsidenten des FC Bayern ernannt.

 

Dass viele Juden mit unglaublichen Pionierleistungen dazu beigetragen haben, das Fundament für die Erfolgsgeschichte des Fußballs im 20. Jahrhunderts zu legen, begründet sich im Selbstverständnis des deutschen Bürgertums, das vor allem zum Turnen neigte und dessen ästhetischen Wert schätzte. Fußball hingegen war verpönt als „englische Krankheit“ und es haftete der Makel „undeutsch“ an ihm. Vor allem der kompetitive Charakter widersprach dem nationalen Selbstverständnis. Auch die jüdische Bevölkerung litt unter Stigmatisierung und war beim deutschnationalen Turnen außen vor. Wohingegen der Fußball frühzeitig seinen verbindenden Charakter zeigte.

 

Nachdem Ersten Weltkrieg erfuhr die „Fußlümmelei“ einen unglaublichen Popularitätsschub. Nicht zuletzt das Militär hatte daran seinen Anteil. Der Versailler Vertrag verbot die allgemeine Wehrpflicht, Fußball schien das geeignete Mittel, um die männliche deutsche Bevölkerung in Form zu halten. Aber die Gräben der Weimarer Gesellschaft spiegelten sich auch in der Fußballlandschaft wieder. Wie die Klassenzugehörigkeit oder Konfession die Wahl beispielsweise der Partei beeinflusste, bestimmte sie auch die des Sportvereins. So gab es einen eigenen Sportverband der Arbeiterschaft, den Arbeiter-Turn- und Sportbund (ATSB), der sich zum Ende der Republik in einen sozialdemokratischen und einen kommunistischen Verband spaltete. Für die Katholiken gab es die Deutsche Jugendkaft, für Protestanten das Eichenkreuz. Die Sorben riefen 1920 in Bautzen den Serbski Sokoł ins Leben.

 

Auch die jüdische Gemeinde hatte ihre eigenen Verbände. Den Anfang machte die bereits im Jahre 1900 als Reaktion auf die Diskriminierung in den bürgerlichen Turnvereinen gegründete Jüdische Turnerschaft (JT). Auch die jüdische Gemeinde erfuhr in sich eine tiefe Spaltung. Die JT bot vor allem zionistisch gesinnten Juden eine Heimat. Die Vereine der JT dienten dem Zweck, die eigene Kultur zu pflegen und zu betonen, sowie die jüdische Jugend von der Idee des Zionismus zu überzeugen. Schließlich wurden auch Fußballvereine mit dieser Absicht gegründet. Diese nahmen am bürgerlichen Spielbetrieb teil, bis der DFB seinen Vereinen eine konfessionelle Ausrichtung verbot. Entweder änderten die Vereine ihre Statuten oder traten anderen Fußballverbänden bei. Der 1919 gegründete Dresdner SV Bar Kochba schloss sich dem Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine (VMBV) an und änderte vermutlich seine Statuten, da er weiterhin an den Meisterschaften des VMBV teilnahm, welcher einer Unterorganisation des DFB darstellte. Es lassen sich aber genügend Beispiele finden, in denen die jüdischen Vereine zum ATSB wechselten und um die Arbeitermeisterschaften mitspielten.

 

Andererseits gründete der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF) nach dem Scheunenviertelpogrom in Berlin im November 1923 den Sportbund Schild. Der RjF war die Organisation jüdischer Weltkriegsveteranen, die den Schmähungen entgegen trat, die den Juden die Schuld an der Niederlage im Ersten Weltkrieg anlastete. Dessen Sportbund wiederum hatte die Aufgabe, einen Selbstschutz zu organisieren, nachdem die Polizei im Zuge des Pogroms dem „Mob“ gegenüber auffallend zurückhaltend blieb. In diesem Verband organisierte sich der Teil der Juden, der eine Assimilation in die deutsche Gesellschaft anstrebte und dem Zionismus ablehnend gegenüber stand.

 

Im Gegensatz zum ATSB oder DFB war weder der zionistische Makkabikreis noch der neutrale Schild, aufgrund der geringen Mitgliederstärke, im Stande einen regelmäßigen Spielbetrieb zu organisieren. Der Großteil der Juden zog es vor, ihrem Sport in konfessionsungebundenen Mannschaften und Vereinen nachzugehen. Eine Ausnahme bildete die VINTUS-Liga. Der VINTUS (Verband Jüdisch Neutraler Turn- und Sportvereine) gründete sich, nachdem der Westdeutsche Spielverband (WSV) sich aus antisemtischen Gründen weigerte, Hakoah Essen aufzunehmen. Im Ruhrgebiet gründeten sich in Folge dessen weitere Vereine, die sich dem VINTUS anschlossen und schließlich eine eigene Liga austrugen.

 

Die Vorzeichen änderten sich unter nationalsozialistischer Herrschaft. Nach der Machtübertragung leisteten viele Vereine des bürgerlichen Spielbetriebs, alle anderen waren mit Ausnahme der jüdische verboten worden, vorauseilenden Gehorsam und schlossen ihre jüdischen Mitglieder aus, oder hielten sie an, ihrem Ausschluss durch Austritt zuvor zu kommen. Es gibt nur wenige Beispiele, wie Bayern München oder Eintracht Frankfurt, die sich Schlupflöcher suchten und so lange wie möglich an ihren jüdischen Mitgliedern festhielten. Der jüdische Sportbetrieb kam jedoch zunächst komplett zum erliegen, da die Kommunen den jüdischen Sportvereinen ihre Sportanlagen entzogen.

 

Angesichts der Olympischen Spiele in Berlin 1936 entschlossen sich die Nationalsozialisten jedoch eine jüdische Parallelgesellschaft zu etablieren, um den propagandistischen Erfolg der Veranstaltung nicht zu gefährden. Die aus den bürgerlichen Vereinen ausgeschlossenen oder vertriebenen Juden, die sich teilweise gar nicht als solche fühlten, mussten sich den bereits bestehenden Vereinen anschließen oder neue gründen, wollten sie sich weiterhin sportlich betätigen. Werner Skrentny sprach im Bezug auf die systematische Entrechtung, welche die Ausgrenzung der Juden aus dem Sports als Teil der Gesellschaft in Form einer „Ghettoisierung“, wie es die beiden Autoren nennen, beinhaltete, irreführender Weise von einer „Blütezeit des jüdischen Sports in Deutschland“.v

 

Um den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können, erhielten die Vereine neue Sportstätten zugewiesen. Der jüdische Fußball wurde aus den Zentren in die Peripherie verbannt. In Leipzig musste der Sportplatz eines jüdischen Vereins mit einer hohen Mauer umzogen werden, um die Augen der deutschen Mehrheitsgesellschaft vor dem Anblick Sport treibender Juden zu schützen. In Dresden wurde dem DSV Bar Kochba der eigene Sportplatz im Ostragehege entzogen und ein neuer Platz am damaligen Stadtrand in Reick zugewiesen.

 

Trotz dieser Situation, in der die jüdische Bevölkerung zu Bürgern zweiter Klasse degradiert wurde, konnten die Gräben zwischen Zionisten und den an der Assimilation orientieren Juden nur schwerlich überbrückt werden. Oftmals weigerten sich die Vereine des Sportbunds Schilds und des Makkabikreises Freundschaftsspiele gegeneinander auszutragen. Für Dresden scheint dies nicht gegolten zu haben, so konstatieren die Autoren bereits frühzeitig zahlreiche Freundschaftsspiele zwischen Bar Kochba und Schild. Letzterer Verein wurde nach 1933 neu ins Leben gerufen. Beide Vereine hatten ihre Heimstätten in unmittelbarer Nähe. Während Bar Kochba an der Radrennbahn Reick angesiedelt wurde, spielte Schild auf einem Sportplatz an der Liebstädter Straße, vermutlich dem heutigen Rasenplatz des SV Helios.

 

Die Bedeutung der Sportvereine für die jüdische Bevölkerung in dieser Zeit ist kaum zu überschätzen. Sie bildeten die größten Organisationen im Gemeindeleben. In Zeiten alltäglicher Demütigungen, trugen sie dazu bei, für einen kurzen Augenblick der andauernden Diskriminierung zu entfliehen und sich seines Menschseins zu vergewissern. Sie „wurden zu einer Oase des inneren Zusammenhalts und zur Stärkung des Selbstbewusstseins“.vi

 

1939 wurde die Radrennbahn in Reick abgerissen. Zu diesem Zeitpunkt war dem jüdischen Sport in Deutschland bereits ein jähes Ende gesetzt worden. Zwei Jahre nach den Olympischen Spielen und ein Jahr vor dem Überfall auf Polen, zeigten die Nationalsozialisten bei den Novemberpogromen ihr wahres Gesicht. Während der Reichspogromnacht fielen auch die Sportlerheime der jüdischen Vereine den Ausschreitungen zum Opfer. Es folgten Schikanen der Behörden, die die Vereine für die Beseitigung der Schäden aufkommen ließen.

 

Der Nationalsozialismus hatte sich zum Ziel gesetzt, die jüdische Bevölkerung physisch zu vernichten und damit auch ihre gesellschaftlichen Leistungen aus dem kollektiven Gedächtnis zu eliminieren. Die Autoren berufen sich auf Peter Longerich und untermauern anschaulich dessen These, dass es zur Umsetzung dieses Ziels nicht nur der „Hilfe bloßer Befehlsempfänger (SA etc.)“ bedurfte, sondern auch „solcher Akteure, die Eigeninitiative entwickelten und intuitiv verstanden, was die Führung (NS-Regierung) von ihnen wollte.“vii

 

Bis in die späten 80er Jahre tauchten die Namen der jüdischen Nationalspieler Gottfried Fuchs sowie Julius Hirsch, beide Sturmkollegen beim Karlsruher FV, nicht in den Kicker-Statistiken auf. Fuchs ist bis heute Rekordhalter des DFB. Er hatte beim höchsten Sieg einer DFB-Elf im Jahre 1912 gegen Russland unerreichte 10 Tore zum 16:0 beigesteuert. Wenn man bedenkt, dass das Kicker-Magazin von Walter Bensenmann ins Leben gerufen wurde. Ebenfalls ein Deutscher Staatsbürger jüdischer Abstammung und ein herausragender und rastloser Vorreiter des Fußballsports, der an zahlreichen Vereinsgründungen um die Jahrhundertwende beteiligt war, die ersten Ländervergleiche, die sogenannten „Ur-Länderspiele“ organisierte und den DFB mitbegründete.

 

Im Jahre 2003 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und der Zentralrat der Juden erstmals einen Staatsvertrag. Dieser hatte zum Ziel im „Bewusstsein der besonderen geschichtlichen Verantwortung des deutschen Volkes für das jüdische Leben in Deutschland, angesichts des unermesslichen Leides, das die jüdische Bevölkerung in den Jahren 1933 bis 1945 erdulden musste,[…] den Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutschland zu fördern und das freundschaftliche Verhältnis zu der jüdischen Glaubensgemeinschaft zu verfestigen und zu vertiefen“.viii

 

Im Zuge dieses Staatsvertrags erhielt die Erforschung des jüdischen Lebens in Deutschland vor 1945 neuen Aufschwung. Seit 2005 gibt der DFB den Julius-Hirsch-Preis heraus, der an das tragische Schicksal des Deutschen Nationalspielers erinnert, der 1933 nach der Machtübertragung aus seinem Heimatverein ausgeschlossen und 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Der Preis ehrt Personen, die sich besonders für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einsetzen. Außerdem gab der DFB eine grundlegende Studie in Auftrag, in der Nils Havemann die Rolle des DFB‘s im Nationalsozialismus untersuchte.ix Viele Vereine wurden dadurch ermutigt, sich selbstkritisch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.

 

Nach den Publikationen, die sich vor allem mit Einzelpersonen und ihren Leistungen auseinandersetzen, haben wir es bei der umfangreichen Veröffentlichung von Lorenz Peiffer und Henry Wahlig mit einer breitangelegten Rekonstruktion zu tun. Ein Bereich jüdischen Lebens in Deutschland wird akribisch und detailliert aufgearbeitet, der nahezu für immer ausgelöscht schien und damit dem Vergessen. In Anbetracht der spärlichen Quellenlage, die sich zum Großteil auf die jüdischen Gemeindeblätter stützen muss, denen der Fußballsport zumeist nur eine Randnotiz wert ist, stellt diese äußerst anschauliche Aufarbeitung eine großartige Leistung dar, deren Wert kaum zu überschätzen ist.

 

Lorenz Peiffer / Henry Wahlig:

Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland

Eine Spurensuche

Göttingen 2015

576 Seiten, 44,90 €

 


i In einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen erklärt Lorenz Peiffer mit einer Zahl von 40 Vereinen gerechnet zu haben, bevor er mit der Arbeit an dem Projekt begann. (26.02.2016).

ii http://www.11freunde.de/ (26. Februar 2016).

iii Eine Klärung kurzer Natur hätte der Publikation vorangestellt werden können, wie sie Henry Wahlig in einer Veröffentlichung zum jüdischen Sport selber tätigt: „Der Begriff der Juden erfordert eine nähere Definition. Das entscheidende Kriterium zu seiner Abgrenzung sollte eigentlich die Selbstbestimmung des Einzelnen sein: Derjenige, der sich selbst als Jude bezeichnet, ist jüdisch. Im NS-Staat wurden aber auch Menschen mit jüdischer Herkunft verfolgt, die sich nicht als Juden verstanden und auch vom jüdischen Kollektiv nicht als solche angesehen wurden. Sie dürfen nicht aus der Verfolgungsgeschichte ausgeschlossen werden, die alle Menschen umfasste, die von der antisemitischen Politik der Nationalsozialisten betroffen waren.“ Henry Wahlig, Sport im Abseits. Die Geschichte der jüdischen Sportbewegung im nationalsozialistischen Deutschland, Bonn 2015, S. 9.

iv Zu nennen wären hier unter anderen: Bernd-M. Beyer, Der Mann der den Fußball nach Deutschland brachte. Das Leben des Walter Bensenmann. Ein biografischer Roman, Göttingen 2003. Dietrich Schulze-Marmeling (Hg), Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball, Göttingen 2003.

v Werner Skrentny, Die Blütezeit des jüdischen Sports in Deutschland. Makkabi und Sportbund Schild, 1933 bis 1938, in: Dietrich Schulze-Marmeling (Hg), Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball, Göttingen 2003, S. 170 – 201.

vi Peiffer / Wahlig 2015, S. 10.

vii Verwiesen ist auf S. 13 auf: Peter Longerich, Tendenzen und Perspeltiven der Täterforschung. Essay, In: Aus Politik und Zeitgeschichte 14-15/2007, 3-7, hier 4f.

viii Aus der Präambel des Staatsvertrags. Vollständiger Text (02.03.2016).

ix Nils Havemann, Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz, Bonn 2005.

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